Wie man eine glatte Rasur ohne Hautirritationen bekommt

|Marko Kangaskolkka

Rasierbrand, eingewachsene Haare, Rötungen und trockene Spannungsgefühle nach der Rasur sind nicht unvermeidlich. Sie entstehen durch falsche Technik, ungeeignete Produkte oder das Auslassen wichtiger Schritte, die einen großen Unterschied machen. So rasieren Sie richtig und erzielen ein wirklich sauberes Ergebnis ohne Irritationen.

Schritt 1: Die Haut zuerst vorbereiten

Das Rasieren auf trockener, unvorbereiteter Haut ist die häufigste Ursache für Irritationen. Bevor Sie den Rasierer ansetzen, sollten Sie das Barthaar erweichen und die Poren öffnen. Die beste Zeit zum Rasieren ist direkt nach einer warmen Dusche – der Dampf und die Wärme machen das Haar weich und erleichtern das Schneiden erheblich. Wenn Sie nicht duschen, spritzen Sie Ihr Gesicht mindestens 30 Sekunden lang mit warmem Wasser ab und legen Sie anschließend für eine Minute ein warmes, feuchtes Handtuch auf.

Schritt 2: Ein geeignetes Rasurprodukt verwenden

Rasierschaum aus der Sprühdose ist praktisch, enthält aber meist Alkohol und Treibmittel, die die Haut während der Rasur austrocknen. Ein hochwertiges Rasieröl oder -gel bildet eine deutlich bessere Schutzschicht zwischen Klinge und Haut, sodass der Rasierer sanft gleitet, ohne zu ziehen.

Tragen Sie das gewählte Rasurprodukt auf feuchte (nicht trockene) Haut auf und lassen Sie es eine Minute einwirken, um das Haar weiter zu erweichen, bevor Sie mit der Rasur beginnen.

Schritt 3: Mit dem Haarwuchs rasieren

Beginnen Sie immer mit der Rasur in Wuchsrichtung der Haare – das nennt man „mit dem Strich“ rasieren. Gegen den Strich zu rasieren liefert zwar ein glatteres Ergebnis, erhöht aber deutlich das Risiko von Irritationen und eingewachsenen Haaren, besonders in empfindlichen Bereichen. Führen Sie den ersten Rasurdurchgang mit dem Strich aus, spülen Sie ab und tragen Sie bei Bedarf erneut Produkt auf. Ein Querdurchgang (quer zum Haarwuchs) sollte nur erfolgen, wenn Ihre Haut dies gut verträgt.

Schritt 4: Kurze, leichte Züge verwenden

Lassen Sie die Klinge die Arbeit machen. Starkes Andrücken bringt keine gründlichere Rasur, sondern erhöht nur Reibung, Wärme und Irritationen. Verwenden Sie kurze Züge von 2 bis 3 Zentimetern und spülen Sie die Klinge häufig ab, damit Sie immer mit einer sauberen Klinge schneiden.

Schritt 5: Die Haut nach der Rasur pflegen

Spülen Sie mit kühlem Wasser, um die Poren zu schließen, und tupfen Sie die Haut mit einem sauberen Handtuch trocken – niemals reiben. Was Sie direkt nach der Rasur auftragen, ist entscheidend. Vermeiden Sie alkoholhaltige Aftershaves, die brennen und der frisch rasierten Haut Feuchtigkeit entziehen. Greifen Sie stattdessen zu einem Balsam oder Serum, das speziell für die Pflege nach der Rasur entwickelt wurde.

Der After Shave Balm von Charlemagne (erhältlich in Duftfrei und Vanille) beruhigt Rötungen und spendet Feuchtigkeit, ohne einen fettigen Film zu hinterlassen. Tragen Sie eine kleine Menge auf die noch feuchte Haut auf und lassen Sie sie einziehen. Anschließend verwenden Sie Ihre gewohnte Feuchtigkeitspflege, sobald der Balsam vollständig eingezogen ist. Das Ergebnis ist eine Haut, die sich wirklich angenehm anfühlt, statt gespannt oder gereizt.

Klingenpflege

Eine stumpfe Klinge ist eine Hauptursache für Irritationen. Wenn Sie den Rasierer über Ihr Gesicht ziehen müssen, statt dass er gleitet, ist es Zeit für eine neue Klinge. Als Faustregel gilt: Wechseln Sie Klingen mit Wechselkopf alle fünf bis sieben Rasuren oder früher, wenn Sie Ziehen bemerken.